Tunnelführung

Tunnelplanung: Erweiterung / Verkürzung
O-plan in Tunnelführung

 

LEGENDE
7, 8,12 Tunneleinfahrt Berliner Allee / Schadowstraße entfällt.
Zur besseren Oberflächengestaltung ist es sinnvoll, den Süd-West-Tunnel bis in das Europaportal an der Berliner Allee (7) zu verlängern. Der rechte Tunnelast wäre bis in das Asien-Portal an der Immermannstraße (8) fortzuführen. Dadurch entfällt der hässliche Tunnelmund an der Ecke Schadowstraße / Berliner Allee. Die Fußgängerzone könnte erweitert werden.

1, 7, 8 Tunnelportale mit mittlerer Baumreihe anstelle Straßenbahn.
Dadurch ausreichender Schallschutz und zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten.

5a,5b Busbahnhof
Um den unterirdischen Busbahnhof zu ermöglichen, müssen beide Tunnel um eine weitere Spur erweitert werden. Da sie ohnehin weit auseinanderliegen, ist dies leicht möglich. Bei dem Süd-West-Tunnel müsste der Tunnel nach Westen um eine Fahrspur verbreitert werden, damit rechts eine Haltebucht mit Trottoir entstehen kann. Von dort gelangt man unmittelbar in den U-Bahnhof. Vom Nord-Süd-Tunnel kommt man in die neben dem Tunnel geplante vertikale U-Bahnerschließung. Damit sind die beiden Busbahnsteige durch vorhandene U-Bahnzugänge unmittelbar an die U-Bahn und den Fußgängerbereich angebunden. Bus- und U-Bahnsteige sind durch das vorhandene System auf kürzestem Weg untereinander verknüpft. Die Emissionsbelastung und die Abstimmung auf den Fahrverkehr entsprechen der Situation an der Heinrich-Heine-Allee.

Mit dem geringen Aufwand der relativ einfachen Tunnelverbreiterung könnte ein leistungsfähiger Busumsteigebahnhof zur U-Bahn Wehrhahnlinie geschaffen werden, wie er ursprünglich einmal für die Straßenbahn vorgesehen war. Die Umsteigemöglichkeit bringt zusätzliche Vorteile für Fußgänger und die Kundenströme der Geschäfte.

5 Diorama-Prisma, Hofgarten-Tetraeder, Tamms‘-Pyramide
Die Restflächen zwischen dem Süd-West-Tunnel und dem Nord-Süd-Tunnel der Tuchtinsel (Baufeld 5) eignen sich für eine große unterirdische Halle. Sie wird erschlossen durch den westlichen U-Bahnausgang. Ein direkter Zugang vom Berliner (Jan-Wellem) Platz ist somit über das Diorama-Prisma zusätzlich möglich. Die Halle ist separat erschlossen und kann aus Sicherheitsgründen in den späten Abendstunden zum U-Bahnzugang geschlossen werden.

In dem Restraum zwischen Süd-West-Tunnel und Nord-Süd-Tunnel wird das Stadt-modell ausgestellt.

Der Raum öffnet sich nach oben durch ein Glasprisma ähnlich der Louvre-Pyramide, so dass natürliches Licht in die Halle und damit in die zusätzliche U-Bahn-Passage fällt. Auf Höhe der Platzebene ist eine Fliessgrafik zur Aufnahme des Kaiserswerther Plattbodenschiffes angeordnet. Vom Eingang gelangt man auf eine Empore, von der man das Boot betrachten kann.

Nach Nordosten weitet sich die Halle in einen dreieckigen, von einem gläsernen Tetraeder überdachten Raum mit dem Marschallgiebel aus. Im abgesenkten Bereich sind weitere Spolien des 18. Jahrhunderts ausgestellt. Die Besucher des Berliner Platzes, für den die AGD wegen des Bezugs zur Geschichte lieber den Namen Jan-Wellem-Platz beibehalten möchte, können somit von allen Seiten von oben in die Diorama-Halle schauen. In dem Raum an der Südseite des U-Bahn-Eingangs ist Modell des Tausendfüßlers und den Fotos vom Bau der Berliner Allee zu sehen. Eine Glaspyramide spendet direktes Licht und ermöglicht von außen den Blick auf das Modell der Hochstraße. Sie kann in der Gestaltung auf den Lichtschacht des U-Bahn-Eingangs abgestimmt werden.
Durch die neuartige Verbindung von Verkehrsbauwerk und attraktive Museumsgestaltung könnte die Marke „moderne Kunst- und Gartenstadt“, einen sichtbaren Akzent erhalten.

7,8 Tunnelverlängerung
Das Projekt der AGD sieht eine Verlängerung des Süd-Nord-Tunnels durch einen Ast nach Süden-Osten zur Immermannstraße und einen Ast nach Süden zur Berliner Allee vor. Zur besseren Oberflächengestaltung mit schallgeschützten Tunnelportalen und zur besseren Einfädelung der Buslinien in den Tunnel mit dem Busbahnhof ist es sinnvoll, wie ursprünglich vorgesehen, den westlichen Tunnel bis in das Europaportal an der Berliner Allee zu verlängern und den östlichen Tunnelast bis in das Asien-Portal an der Immermannstraße. Die Lösung wurde aus Kostengründen bisher vernachlässigt. Die Kostendeckung wird erzielt, wenn der verlängerte Tunnel im Norden erst in einem 3. Bauabschnitt durch die nächste Generation erfolgt, so dass die eingesparten Gelder für die Tunnelverlegung nach Süden verwandt werden können.

12 Düsselpassagen
Bei Erhalt der Straßenbahngleise bieten sich Passagen parallel zur unter den Gleisen durchgeführten Düssel für Radfahrer und Fußgänger in dem Zwischenraum von Gleisen und Tunnel an. Der höher liegende Nord-Süd-Tunnel müsste abgesenkt werden, die Straßenbahngleise könnten leicht angehoben werden. Durch Verschiebung der Tunneleinfahrt um 5 m nach Norden und die Reduzierung auf die Größe wie an der Elberfelder Straße könnten durch die durch tiefere Tunnellage 50 cm Höhe für die Passagen gewonnen werden.

13 Einhausung Elberfelder Straße
Schallschutz für Industrieclub / Parkhotel durch eine gestaltete Überdeckung der Tunnelausfahrt

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